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Schwaben Artikel
Buch-Tipp: Asterix Mundart: Asterix Mundart.Schwäbisch 4: Bd 47 Gelungener Höhepunkt vom bewährten Übersetzer Der Erfinder der Mundart-Reihe, Klaus Mühlsteffen (früher Schmid), hat mit diesem vierten Asterix auf Schwäbisch die volle Freiheit der adaptiven Übersetzung ausgeschöpft, die er bei seinem ersten Bestseller "Dr grosse Graba" damals noch nicht wagen konnte. Die Übersetzung zeugt, wie alle bisherigen... Bedeutungen des Begriffes "Schwaben" |
- Abgeleitet aus dem Germanischen Volksstamm der Sueben. In den romanischen bzw. lateinischen Quellen wird dieser Volksstamm auch als Alemani genannt, woraus sich der Begriff Alemannen ableitet. Alemannen und Schwaben sind also ein und dasselbe.
- Begriffsverwirrung um die Begriffe "Schwaben" und "Alemannen": Um sich von den "deutschen" Schwaben abzugrenzen wird der Begriff Schwaben bzw. Alemannen in der Schweiz ca. noch für die Baden-Württemberger bzw. abfällig für alle Deutschen benützt. In Bezug auf die Fasnet wird hier der Begriff "schwäbisch-alemannisch" benutzt. Der Begriff "schwäbisches Meer" für den Bodensee ist seit dem Unabhängigkeitskrieg der Schweiz (Schwabenkrieg) verschwunden und wird heute ca. noch in Teilen Baden-Württembergs benützt. Aus ähnlichem Grund distanzierte sich auch das Badische Herrscherhaus mit einigem Erfolg um sich von der ständigen Annektionsgefahr seitens Württembergs zu entziehen, um dem Staat Baden eine gewisse Daseinsberechtigung (als eigenständige Nation) zu geben. So sind auch noch heute aus der Sicht vieler Badener ca. die Württemberger Schwaben, sie selber aber Badener. In dem "schwäbischen" Teil Bayerns wird dagegen der Begriff "Schwaben" sehr gern benützt um sich vom bayrischen Teil abzugrenzen, wobei sich die bayrischen Schwaben gegenüber den württembergischen Schwaben deutlich abgrenzen und sich hierbei wiederum als Bayern fühlen. Die Bevölkerung in dem österreichischen Vorarlberg benützt zwar nicht den Begriff "Schwaben" aber genannt sich auch gerne als österreichische Alemannen.
- Schwaben ist die heutzutage hauptsächlich vom Dialekt her definierte Nennung für die Bewohner des Schwabenlandes, jener Region in dem Südwesten Deutschlands, die sich auf die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg verteilt. Innerhalb Baden-Württembergs bewohnen die Schwaben einen Großteil des ehemaligen Landes Württemberg, während in dem nördlichen Teil Württembergs eher Franken wohnen. In Bayern sind die Schwaben überwiegend in dem Regierungsbezirk Schwaben (siehe unter Ziff. 2) vertreten. Der Name leitet sich vom germanischen Stamm der Sueben ab, die diese Region in dem 3. Jahrhundert besiedelten. Teile dieses Stammes zogen später nach Nordspanien weiter, wo sie bis zur Eroberung durch die Mauren das heutige Galicien beherrschten. Gewisse Eigenständigkeiten dieser Region lassen sich noch bis auf die suebische Zeit zurückführen.
- Im Bundesland Freistaat Bayern gibt es einen Bezirk Schwaben als kommunale Gebietskörperschaft und einen Regierungsbezirk Schwaben als staatlichen Verwaltungsbezirk. Beide sind für das gleiche Gebiet zuständig, haben jedoch sehr unterschiedliche Aufgaben.
- In der Schweiz benutzt man den Begriff Schwaben abwertend für alle Deutschen, was auf die Zeit des Schwabenkrieges zurückgeht. Auch in dem Elsaß werden bestimmte Eigenheiten mancher Deutscher, als Schwoowweziich (Schwabenzeug) genannt, was unter anderem daher rührt, dass man Ihnen während ihrer Zeit als Reichslande 1870-1918 versucht hat, die schwäbische Kehrwoche nahezubringen.
- Nennung für eine deutschstämmige Minderheit in dem Nordosten Rumäniens mit dem Zentrum Temeswar, siehe Banater Schwaben
- Donauschwaben genannt eine deutschstämmige Minderheit in der Vojvodina (heute Teil von Serbien), Slawonien (Kroatien) und Südungarn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Donauschwaben aus der Vojvodina vertrieben oder kamen in jugoslawischen oder sowjetischen Arbeitslagern ums Leben.
- Davon abgeleitet werden die Deutschen (oft auch Österreicher) noch heute in dem ehemaligen Jugoslawien scherzhaft-salopp, selten auch abwertend, als Schwaben (Švabi) genannt.
- Was man heute fälschlicher Weise Badenern an den Kopf wirft, ist in Wahrheit ein Schimpfwort gegen Schwaben: Gelbfüßler. Ursprünglich wurde das Schimpfwort Gelbfüßler auf die Schwaben zumeist von ihren bayerischen Nachbarn angewendet. In dem Volksbuch von den Sieben Schwaben ist der Einzige von den sieben, der nicht aus dem bayerischen Schwaben kommt, der Bopfinger Gelbfüßler. Seinen Namen verdankt er der Anekdote, nach der die Bopfinger eine Ladung Eier, um mehr in dem Wagen unterzubringen, mit bloßen Füßen platt traten. Bopfingen liegt in der Ostalb; Urschwaben.http://omnibus.uni-freiburg.de/~post/gelbfues.html
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Ich habe selten... |
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Im frühen Mittelalter waren aus den in dem Siedlungsgebiet der Alemannen vorherrschenden punktuellen, ortsbezogenen Einflussbereichen flächige Gebietsherrschaften geworden. Über eine lange Zeit stritten die Welfen und die Staufer um die Vorherrschaft, die schließlich die Staufer für sich entscheiden konnten: stauffische Gebiete umklammerten quasi die welfischen. 1191 starb der letzte Herzog Welf VI. in Memmingen, aufgrund seines Testaments fielen die welfischen Flächen an den staufischen Herzog Philipp von Schwaben.
Unter Kaiser Friedrich II. wurde das stauffische Hausgut, zum auch das Herzogtum Schwaben gehörte, Krongut der staufischen Kaiser. Während der Zeit des Interregnums von 1250 bis 1273 waren die einzelnen Teilherrschaften Schwabens praktisch herrenlos und verwalteten sich selbst. Als 1273 Rudolf I. von Habsburg deutscher Kaiser wurde, schrieb er viele der Regierungsprivilegien schwäbischer Städte und Stifte als Reichsfreiheit fest.
Die meisten dieser freien Reichsstädte, Reichsstifte und anderen kleinen Herrschaften hatten bis zur Mediatisierung bzw. Säkularisation nachdem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 bestand.
Zur Geschichte des Herzogtums Schwaben (915-1258), siehe Schwaben (Herzogtum)
- Siehe auch: Oberschwaben, Schwäbische Dialekte, Schwäbische Eisenbahn, Oberschwäbische Barockstraße, Schwäbische Bäderstraße, Kaukasiendeutsche
- Schwäbische Persönlichkeiten: Thaddäus Troll, Willy Reichert, Oscar Heiler, Walter Schultheiß, Werner Veith , Oscar Müller, Willy Sailer
Buch-Tipp: Der schwarze Grat Fesselnder und tabuloser Roman über die Lebensgeschichte eines schwäbischen Mittelstandsunternehmen Dieses Buch fällt etwas aus dem Rahmen dessen, was wir bisher in unserem Literatur-Kompass vorgestellt haben. Denn es handelt sich um einen Roman, nicht um ein Sachbuch - jedenfalls keines in dem strengen Sinne.
Es geht um die Lebensgeschichte eines... |
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